Beinahe-Brand im Müllfahrzeug zeigt Risiko falsch entsorgter Batterien

Am Morgen des 11. März 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Münsteuer und Antiesenhofen alarmiert. Die Ladung eines Müllwages der Firma Gradinger hatte stark zu rauchen begonnen.
Glück im Unglück: Das Fahrzeug befand sich direkt vor dem Feuerwehrhaus Münsteuer.
Die Rauchentwicklung konnte eingedämmt und die Glutnester im Müll gelöscht werden. Dafür musste der Restmüll zur Gänze entladen und auseinandergezogen werden. Dabei wurden versteckte Glutnester freigelegt und gezielt gelöscht.
Bei der Sichtung des Mülls wurden leider auch mehrere Batterien gefunden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte eine Lithium-Batterie zur Brandentwicklung geführt.
Warum Batterien im Restmüll so gefährlich sind
Lithium-Batterien und -Akkus gelten im Restmüll als auch im Gelben Sack als besonderes Brandrisiko.
Durch ihre hohe Energiedichte können sie sich bei Beschädigungen selbst erhitzen und entzünden.
Sie stecken heute in vielen Alltagsgegenständen, oft ohne dass uns dies bewusst ist – etwa in Einweg-E-Zigaretten (Vapes), Grußkarten, blinkenden Schuhen, Kinderspielzeug, Kopfhörern oder elektrischen Zahnbürsten.
Danke fürs richtige Entsorgen! ♻️💚
Bitte geben Sie Lithium-Batterien und -Akkus, sonstige Batterien sowie batteriebetriebene Geräte im Altstoffsammelzentrum (ASZ) ab. Dort werden sie sicher gesammelt und fachgerecht recycelt.
Lithium-Batterien sind bis zu 75 Prozent recycelbar. Sie enthalten neben Lithium auch weitere wertvolle Rohstoffe wie Kobalt und Nickel, die durch Recyclingverfahren zurückgewonnen werden können.

Fotos: FF Münsteuer (www.facebook.com/freiwilligefeuerwehrmuensteuer)
Weitere Informationen zur richtigen Abfalltrennung erhalten Sie beim Bezirksabfallverband Ried
(07752 / 81770, abfallberatung@bav-ried.at, www.umweltprofis.at).